| Jung, sympatisch und schön singend – ein Tenor, der die Zuhörer zu den Klängen seines vielseitigen Klassik- und Unterhaltungsmusik- Repertoirs entführt: Daniel Staiber. Gefallen an klassischer Musik fand Daniel schon früh: Zusammen mit seiner Grossmutter hörte er erstmals alte Caruso- und später Rudolf-Schock-Platten. Die Operetten und Lieder ab Schellack sang er schon bald mit. Und das im zarten Alter von fünf Jahren. Angefangen hat Daniel nicht gleich mit einem Gesangsstudium, sondern mit dem Orgelunterricht. Nach sieben Jahren Orgelspiel wurden, wie bei Teenagern so üblich, andere Interessen wichtiger. Es folgte eine kaufmännische Ausbildung. Mit 24 Jahren, anlässlich eines Festes bei Freunden, wurde Daniel wieder mit seiner Leidenschaft, dem Gesang konfrontiert. Und das kam so: Daniel spielte für die Gäste Musik ab CD und übernahm den Part der Stimme kurzerhand gleich selber. Da seine Freunde ihn nicht vor sich sahen, nahmen alle an, auch der Gesang sei von der CD. Daniel erntete aus positiv überraschten Gesichtern viel Lob für seine wohl klingende Stimme. Motivation genug, sich schliesslich nach einem Gesangslehrer um zu sehen. Seit einigen Jahren studiert Daniel Staiber Gesang bei Helga Kosta. Sie war die Sopranistin der vierziger bis siebziger Jahre – die ”Schweizer Nachtigall” wie sie damals auch genannt wurde. Mit ihrer Unterstützung entstand ein Repertoire, das der Sänger nun einem breiten Publikum präsentieren will. |